wie alles begann

„Wie alles begann …“


Die Entstehung des Spielmanns- und Fanfarenzuges steht in enger Beziehung mit der „Semmerenger Fasnet“. In einer Fastnachtsverordnung aus dem Jahre 1594 ist die Rede davon, dass die jungen Leute auf dem Marktplatz und in den Gassen tanzten, die Trommeln rührten und das Saitenspiel pflegten. Anfang des 18. Jahrhunderts kam auch das Pfeifen dazu. In der Regel spielte der zum Militär eingezogene Jahrgang während der Fastnachtstage auf und besorgte später auch das Bräuteln. Aus der alten Traditionsgruppe der Bräutlingsgesellen ging 1969 ein Spielmannszug hervor, der ein Jahr später um acht Fanfarenspieler erweitert wurde. Die Narrenzunft Vetter Guser beschaffte für den Zug die bekannten rot-weißen Landsknechtsuniformen und die übrige Ausstattung. Am 11.11.1970 trat die neue Gruppe zum ersten Mal in Erscheinung, erste Auftritte folgten an der Fasnet 1971.

1972

 

In den folgenden Jahren wuchs der Zug rasch an, so dass erste Auftritte auch außerhalb der Fasnet stattfinden konnten.
Aus dem kleinen Trommler- und Pfeiferzug der Bräutlingsgesellen, der nur an der Fastnacht in Erscheinung trat, wurde so ein ansehnlicher Zug, der die Zunft musikalisch repräsentiert und seine Heimatstadt auch während des Jahres vertritt. Im Spielmanns- und Fanfarenzug der Narrenzunft Vetter Guser lebt somit die musikalische Tradition der „Semmerenger Fasnet“ fort.
Derzeit hat der Spielmanns- und Fanfarenzug über 50 (noch immer ausschließlich männliche) Mitglieder. Nachwuchsspieler können bereits im Alter von 12 Jahren ein Instrument lernen und an den Auftritten teilnehmen. Für die musikalische Leitung sind Dieter Heinzelmann und Raffaele Spacca verantwortlich. Vorsitzender ist Helmut Jäger.
(Hermann Brodmann)

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